Willkommen auf der Sonnenseite von Harald Paleske

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News 2009 / 2010

22.11. Ein paar bearbeitete Jupiterbilder vom Oktober sind online gestellt worden. Leider ließ die Bewölkung und das Seeing bisher keine weiteren  Aufnahmen zu, so dass das SEB Revival bisher nicht dokumentiert werden konnte. Dieses Jahr ist es jedoch gelungen farblich halbwegs homogene Jupiterbilder zu erhalten, obwohl die Bestimmung der Farbe doch recht subjektiv ausfällt.
10.10. Bei sehr schlechten Seeingverhältnissen (kalte Ostströmung) konnte das schöne Filament/Protubenranz bzw. hier am Ostrand der Sonne beobachtet werden. Durch die starke Aufhellung um die Sonne ist der Kontrast allerdings stark beeinträchtigt worden.  Am gleichen Abend dann, habe ich seit langen wiedermal auf Jupiter draufgehalten. Durch seine Größe und dem fast "freischwebenden" GRF ist er beeindruckend.

 
06.10. Auf Grund der immer schlechter werdenen Sichtbarkeitsbedingungen für high res Sonnenaufnahmen habe ich mich wieder den alten Mondaufnahmen zugewendet. Ein erstes brauchbares Ergebnis vom  schönen, teils versunkenen Mondkrater Cassini kann man hier und in der Mondgalerie finden. Einige weitere Ergebnisse der Beobachtungen vom März 2010 werden noch folgen. In dieser Woche wurde im französchen Astroforum die Mondaufnahmen vom 1,06m Spiegel auf dem Pic du Midi veröffentlicht.  Diese relativieren bisher alle anderen Amateuraufnahmen und man kommt sich schon verdammt klein mit seinen eigenen Ergebnissen vor.

-Eudoxus
-
26.09 Heute konnte eine schöne Randaktivität beobachtet werden.  Die reindrehende Gruppe am Ostrand der Sonne zog meine ganze Aufmerksamkeit aufsich, da sie sich auch Tage vorher, durch merkliche Aktivität, angekündigt hatte. Man will ja nichts verpassen, dachte ich. Doch die Gruppe machte keinen Anschein irgendetwas in den Weltraum zu jagen. So fuhr ich mit den rund 7m Brennweite wiedermal die Sonne ab. Als dann der Westrand zu sehen war und das alte lange Filament sichtbar wurde, sprang mich förmlich ein recht großer und heller Spray an.  Seinen Fußpunkt hatte er an einem Ort, den ich nicht besonders als aktiv einschätzen würde.  Er lag ungefähr am Ende des Filamentes. Sehr schön war die tonwertreiche Auffächerung, der in den Weltraum geschleuderte Materie zu sehen. Hier musste also lange belichtet werden, so dass auch die schwächsten Ausläufer mit zu sehen waren. Dafür wurde eine Überbelichtung der Oberfläche in kauf genommen.
15.09. Mittlerweile arbeite ich mich in einen neuen HTML Editor ein. Aus diesem Grund geht alles noch etwas stockend. Trotzdem konnten die weiteren Ergebnisse im September hochgeladen werden. Für die "kalte Jahreszeit" habe ich mir dann vorgenommen diese Homepage zu modernisieren. Ein hartes Stück arbeit. 
24.07. Endlich finde ich die Zeit und kann die Homepage weiter mit den Sonnebildern vom Juli und August aktualisieren.

In der Zwischenzeit wurde das Doppelstackverfahren weiter vervollkommnet und liefert jetzt konstante Ergebnisse. Meist wird jedoch mit reduzierter Brennweite von rund 6,5 (mit Reducer) oder 7m (mit Telezentrik und verlängerten Projektionsabstand der Linsen) auf Grund des Seeings gearbeitet. Leider sind gerade die schönen normalhellen Randprotuberanzen nur mit Belichtungszeiten von 1/23sek. bis 1/33sek. machbar. Hier schlägt das Seeing aber voll zu. Stellt man die DMK in den automatischen Belichtungszeitmodus erkennt man schnell wie scharf die Bilder werden, wenn der Gain kontinuierlich hochgeschoben wird, denn die Belichtungszeit wird mit zunehmender Gainstellung immer kürzer und damit das Seeing immer eingefrorener. Trotzdem haben die Doppelstackbilder ihren besonderen Reiz, da sie die dünne Chromosphäre undurchsichtig für die Photosphärenphotonen darstellen.

Ich warte endlich auf ein großes Aktivitätsgebiet in Form einer E oder F Gruppe. Der Eindruck muss unwerfend sein.

21.06. Nach langer Test- und Aufbauphase ist der Unigraph mit den neuen haltbaren Engbandfiltern ausgestattet worden. Ein Bildbericht wird demnächst hier eingestellt. Vorab zwei Instrumentenaufnahmen vom letzten Stand der Entwicklung, Unigraph_Doppelstack1, Unigraph_Doppelstack2. - weitere Bilder folgen.

Gleichzeitig wurde auch die Homepage aktualisiert und auf die zukünftig häufig auftretenden Sonnenaktivitätsgebiete vorbereitet. Jetzt ist es möglich, aus der jeweiligen Jahresrubrik ,den Tag auszuwählen, und sich die Objekte im einzelnen anzeigen zu lassen.

Direktlink zu den neuesten Halpha-Sonnenfotos:

Datum: 20100605; 20100616; 20100618; 20100619;

Besonders hervorheben möchte ich diese Randaufnahme, weil sie die unterschiedlichen Schichten der Sonne gleichzeitig zeigt. Ausserdem erzeugt diese Aufnahme einen schönen 3D-Effekt.

Die Mondbilder im ersten Halbjahr werden später nachgereicht!

27.04. Am 23.04. konnten unter recht guten Seeingbedingungen und mit Rotlangpassfilter hochaufgelöste Mondfotos bei Brennweiten um die 9,5m angefertigt werden. Als erstes konnte der Kopernikus bearbeitet werden. Dieses Bild wird später noch durch ein Mosaik ergänzt. Weitere Bilder folgen.

1. Kopernikus

2.

3.

...

14.04.2010 Die neue Kategorie "Digitalaufnahmen2010" wurde in der Rubrik "Astrogalerie" eingerichtet.
03.04.2010 Moretus - Clavius Mosaik vom 24.03.2010. Das besondere an diesen Mosaik ist die Bildbearbeitung. Da die beiden Avis unter sehr unterschiedlichen atm.Bedingungen mit starken Tendenzen zur Detailverdopplung aufgenommen wurden, habe ich die Stackanzahl extrem auf 9 Frames reduziert. Bei der Überlagerung von zwei Stackvarianten mit 72Frames und 9 Frames erkennt man deutlich diese Wirkung auf das gestackte Endergebnis, wenn man sich die Strukturen unter hoher Vergrößerung und über Ebenen in PS anschaut. Demzufolge habe ich beide Bilder überlagert und dabei eindeutig auftretende Verdopplungen im 72Framebild gegenüber dem 9ner eliminiert. Durch diesen Trick lässt sich das stärkere Rauschen des 9 Framebildes rel. gut beherrschen. Zusätzlich bekommt man ein rel. rauscharmes Endresultat mit wesentlich weniger Seeingeinfluss.
01.04.2010 Archimedes - Mosaik vom 23.3.2010
30.03 Am 23.März waren die Seeingbedingungen unter Einsatz eines Rotlangpassfilter recht gut. So konnten eine Menge Motive erfasst und bearbeitet werden. Hier die Liste:

1. Arzachel

2. Alphonsus und Ptolomaeus

3. Rima Hyginus

4. von Triesnecker bis Ritter

5. Rupes Recta

6. Orontius

7.Eudoxus

8. Plato und Cassini im Morgenlicht

9. Deslandres

10. Buerg bis Herkules

11. Rima Hadley

15.03. Einige Mondavis vom Februar 2010. Die Bedingungen waren wieder nur sehr mäßig, sodass der Rotlongpassfilter von Astronomik zum Einsatz kommen musste. Um die Belichtungszeiten trotzdem bei 1/30sek zu halten, wurde der Gain der DMK 31 z.T. weit aufgedreht. Das hatte zur Folge, dass in der EBV mit Rauschunterdrückungstool (Fitswork, Noiseware-Demo) gearbeitet werden musste. Gutes Ausgangsmaterial benötigt solche Hilfswerkzeuge nicht.

1. Boussingault - Mosaik vom 21.02.2010

2. Manzinus vom 21.02.2010

3. Licetus - Heraclitus - Cuvier vom 21.02.2010

16.02.2010

Clavius vom 26.01.2010

14.02.2010 Clavius vom 26.01.2010 mit f =12m
28.01. Bilder vom 26.01.2010:

Rupes Liebig und Gassendi vom 26.01.2010.

Doppelmayer

Gruithuisen

Schiller

Schiller-Rost - Bettinus

Hainzel

Agatharchides

Montes Riphaeus - Euclides

heller Gassendi

Am 26.01.2010 stand der Mond wieder günstig und die Durchsicht war optimal. In Verbindung mit einem Rot-Longpassfilter gelangen in dieser Mondsitzung ausgesprochene ruhige Mondavis. Darunter auch dieses Zweiermosaik vom Mare Humorum mit der Rille Liebig und dem Krater Gassendi mit seinen vielen Rillen und Verwerfungen. Leider habe ich nicht die Brennweite höher getrieben, denn zumindest um diese Zeit wären sicher auch 9 bis 11m drin gewesen.

24.1. Alpental - Aristoteles- Mosaik vom 02.04.2009

Manzinus vom 02.04.2009

23.01. Maurolycus vom 02.04.2009
20.01. Moretus vom 06.04.2009

Schiller vom 06.04.2009

18.01. Alpental vom 06.04.2009
17.01. Sinus Iridum Teil 1 vom 06.04.2009

Ein erster Teil vom Sinus Iridum wurde mit der "neuen EBV" behandelt. Das vollständige Bild wird dann in den nächsten Tagen hochgeladen. Die Schärfungsroutinen bestanden nur aus dem Wavelettool von Avistack und einer Unscharfen Maske aus PS. Beim Schärfen wurde vor allem auf Artefakte acht gegeben welche an hellen Kanten entstehen. Ganz vermeiden kann man diese Strukturen allerdings nicht. Sie sind schon zum Teil mit im Rohbild angelegt.

15.01. Rupes Recta vom 03.04.2009
10.01 Eudoxus vom 05.01.2010. Rel. schwierige Seeingbedingungen und eine enorma Kälte von -15° machten die Beobachtung zu keinem Vergnügen. Das Bild wurde deshalb mit einem Langpassrotfilter aufgenommen und nur 50Frames gestackt.

Billy und Hansteen vom 28.12.2009

Doppelmayer vom 28.12.2009

09.01.2010 Im Zuge einer kompletten Umorientierung der Mond-EBV aufgrund der nur mäßigen Seeingbedingungen werden die Avis anders als früher bearbeitet. Selbst wenn dies auf Kosten der Brillianz der Bilder geht, ist eine zurückhaltendere EBV die momentane Erkenntnis. Als wichtigste Neuerung ist die gestackte Frameanzahl. Als Korridor werden nur 50 bis 70 Bilder gestackt. Damit werden Seeingverzerrungen zumindest minimiert. Als nächste wichtige Änderung wird der verstärkte Einsatz der Wavelets sein. Damit handelt man sich wesentlich schwieriger die Deconvolutionpunkte ein, gegen welche hinterher kaum ein Kraut gewachsen ist. Einige Bilder sind schon durchgelaufen und gebe hier als erstes das mit obiger Verfahrensweise neu bearbeitete Mosaik von Mairan bis Herschel an. Obwohl das Mosaik immer noch Seeingerscheinungen zu verzeichnen hat, ist es doch wesentlich näher am laufenden Avi dran als sein Vorgänger. Trotzdem sind alle Details weiter erkennbar. Die besondere Schwierigkeit bei dem Mosaik lag in der Verwendung eines Grünfilters. Dies ist mir seit Beginn meiner Mondbeobachtungen noch nie gelungen.

Weitere Änderungen der Bilder vom 28.12. 2009 werden dann entsprechend aktualisiert.

08.01.2010 Gassendi in Originalgröße - neu bearbeitet - vom 28.12.2009
04.01.2010 Tycho am 28.12.2009
03.01.

2010

Am 28.12.2009 waren die Bedingungen am Mond in Zenitstellung ausgesprochen gut. So wurden viele Avis gedreht . Die Ergebnisse von:

1. Moretus,
2. Rima Marius,
3.Sinus Iridum,
4. Letronne,
5. Gassendi

6. Mairan-Herschel_Mosaik

findet ihr hier. Es zeigte sich, dass die 12m Aufnahmen und höher einen enormen Anspruch an das Seeing haben. Deutlich sichtbar am Moretusbild welches auf 85% skaliert worden ist.

Weitere Bilder werden noch die nächsten Tage hochgeladen.

Ansonsten hoffe ich auf konstantere Luftverhältnisse, sodass die neue Barlow zeigen kann, was in ihr steckt.

27.12. Plato_Mosaik vom 27.12.2009. Heute konnte ich die neue Apo-Barlowlinse von Celestron ausprobieren. Sie hat einen normalen Vergrößerungsfaktor von 2 und würde also rund 4m Brennweite ergeben. Durch die größere Projektionsstrecke, bedingt durch Filterrad und CCD-Kamera allerdings wird dieser Faktor auf etwa 3 erhöht. Dadurch verlagert sich allerdings auch die Lage der Linse im Strahlengang nach vorn zum Spiegel. Deshalb wurde der 2 Zoll Adapter weiter aufgedreht um die Barlow weiter reinstecken zu können. Die Abbildungsleistung ist sehr gut, was man auch dem Mosaik hier ansieht, selbst wenn ich bei nicht besonders guten Seeingbedingungen aufgenommen worden ist.
05.12. Werner vom 13.07.2009
02.12. Platomosaik vom 13.07.2009
29.11. Plinius vom 01.04.2009
22.11. Lilius und Jakobi vom 03.04.2009, Stofler vom 07.03.2009
19.11. Abulfeda vom 02.04.2009
18.11. Theophilus 115% vom 07.11.2009
17.11. Newton - Short - Cabeus vom 30.10.2009
14.11 Maurolycus - Barocius vom 07.11.2209 und Blancanus - Scheiner vom 30.10.2009
13.11. Delambre Mosaik vom 07.11.2009
10.11 Theophilus Mosaik vom 07.11.2009
07.11 Agrippa - Godin - Tempel Mosaik vom 07.11.2009
03.11. Schiller und Clavius-Blancanus-Scheiner Mosaik vom 30.10.2009
30.10. Marius-Rille vom 30.10.2009
29.10. Abulfeda - Descartes - Tacitus vom 01.04.2009 und Maurolycus - Barocius vom 01.04.2009
28.10 Nach einer längeren witterungsbedingten Pause wurden einige alte Avis ausgewertet. Das Bild der "Altai-Furche" ist im Frühjahr 2009 mit einem IR-Passfilter aufgenommen worden. Dementsprechend sind die Tonwerte doch recht kritisch zu bewerten.

Das zweite Bild zeigt die Absturzstelle des Projektes LCROSS der NASA, aufgenommen am 10.09. da zum Event der Mond in Europa nicht beobachtbar gewesen ist. Das Bild wurde bei sehr schlechten Verhältnissen aufgenommen und mit sehr wenig gestackten Bildern verarbeitet. Es soll nur zur Information dienen. Erstaunlicherweise zeigt die High Res Aufnahmen von 5m Palomarspiegel, mit etwa 200m Auflösung, nicht so sehr viel mehr Detail wie man vermuten könnte.

Das dritte bearbeitete Bild von heute zeigt die Apollo16 Landestelle und ein dazugehöriges Mosaik. Interessant ist die großflächige und hüglige dreieckige Fläche am unteren Bildrand.

28.08. Jupiter vom 26.08.2009
25.08. Jupiter vom 23.08. mit GRF.
20.08. Die anhaltende einströmende heiße Luft aus dem Mittelmeerraum machte auch dieses mal eine hochauflösende Beobachtung unmöglich. Trotzdem wurden die Avis ausgewertet um Erfahrung mit der Farbgebung des Jupiterbildes zu sammeln. Bei den Aufnahmen wird streng darauf geachtet, dass die Histogramme von R, G, und B möglichst gleich aussehen. Rausgekommen ist dabei dieses "Kampfbild" welches jedoch wenigstens den sehr breitgezogenen Impakt und eine rel. ausgewogene Farbgebung zeigt.

Jupiter vom 20.08. 2009

16.08. Eine Warmfront machte das Beobachten extrem schwierig, sodass selbst im Infrarotfilter die Bilder blass und unscharf aussahen. Trotzdem konnte aus dem Matsch noch einiges Detail herausgeholt werden. Besonders das starke NEB mit intensiver bräunlicher Färbung und starken Verwirbelungen peppte das Bild noch etwas auf. Jupiter vom 15.08.2009

10.08. Ganymed - Europa Bedeckung am 05.08.2009 . Trotz schlechter Seeingverhältnisse konnte diese Begegung der zwei Jupitermonde beobachtet werden. Als Vergleich wurde das Bild des NASA Simulators mit eingeblendet. Vergleicht man die Strukturen erkennt man sehr schöne Parallelen. Selbst auf Europa konnte zumindest ein Helligkeitsabfall unten links registriert werden (echt oder nicht echt?). Da darf man mal gespannt auf gute Sichtverhältnisse sein. Die Auflösungsgrenze der Aufnahme ist unter einer Bogensekunde trotz oder gerade wegen des Einsatzes eines Infrarotfilters der das Seeing etwas beruhigte.
09.08. Jupiter am 08.08.2009 bei wirklich sehr schlechten Seeingverhältnissen welche ich höchstens mit 2/10 bewerten würde. Das Bild ist trotzdem interessant, weil der GRF und seine Bucht doch sehr deutlich zu sehen ist. Die Farbe der Bänder habe ich diesesmal an Vorggaben aus dem NASA Fundus angelehnt. Dort findet man Bilder die dem natürlichen Anblick mit dem Auge entsprechen.

Eventuell könnte die Farbe des Bildes durch das extrem schlechte Seeing in seiner Intensität beeinflusst worden sein, sodass die vielen Farbnuancen nicht abgebildet werden konnten.

08.08. Jupiter am 07.08.2009
07.08. Am 06.08. war für kurze Zeit das Seeing etwas besser und es konnte mit hoher Brennweite an Jupiter und Mond (als Vergleich) gearbeitet werden. Was immer noch Schwierigkeiten bereitet ist die Farbgebung des Jupiter. Hier ist die EBV eine große Spielwiese . Die Frage ist nur, was die richtige Farbe ist?
02.08. Am Wochenende ist das neue Atik Filterrad gekommen und ich konnte noch in der Nacht Jupiteraufnahmen in Farbe machen. Es ist nochmal etwas mehr Arbeit als nur ein s/w Bild aber die Ergebnisse sind einfach fotogener. Erstaunlich ist, was bei dem schlechtem Seeing, bedingt durch die Atmosphäre und den niedrigen Jupiterstand, alles abgelichtet werden kann. So ist es bei Seeing 3 kein Problem Details auf dem Jupitermond abzubilden.
27.07. Heute Morgen konnte zum erstenmal der neue K_Linienfilter in Betrieb genommen werden - schwierige Sache! Das Seeing ist im UV Licht noch anfälliger und die Belichtungszeit geht auch in den Keller. Bei etwa 6,5m muss ich i.V.m. der Sonnenfolie etwa 1/120sek. belichten. Das ist an der Sonne schon grenzwertig. Verbesserern kann ich die Situation nur in dem an der Hardware des Newton Veränderungen vorgenommen werden. Anbei das Bild um 09:14UT.
22.07. Mittlerweile ist es klar, dass das Jupiterevent ein Einschlag eines unbekannten Himmelskörpers in die Südhemisphäre war. Einige Bilder vom 20.07 hier und hier habe ich weiter ausgewertet. Leider lässt die Bewölkung keine weitere Beobachtung momentan zu.
20.07. Heute früh konnte bei durchschnittlichen Seeingverhältnissen der Impakt in der südlichen Hemisphäre von Jupiter beobachtet werden.
16.07 Man muss schon irgendwie verrückt sein, um 01:30Uhr freiwillig aufzustehen, dann 4 Stunden am Teleskop bei miesen Seeing und Wolkendurchzug durchhalten, um dann Stunden über einem Bild am PC zu sitzen, was dann so wie dieses hier aussieht. Und nächste Nacht geht es so weiter - das erinnert mich irgendwie an die Goldsucher, die immer hoffen den großen Fund zu machen.
12.07. Ein Foto von Atlas und Herkules bei günstiger Libration vom 29.05.2009. Man vergleiche dieses Bild mit dem Foto vom 15.12.2008
11.07. Nach dem Urlaub wurde als erste Beobachtung wieder versucht Jupiter aufzunehmen. Bei wiederum schlechten Bedingungen, welche ich mit 3/10 nach Pickering eingeschätzt habe sind nur mit IR Filter brauchbare Ergebnisse zu bekommen gewesen. Trotzdem ist dies der beste Jupiter in dieser Saison für mich.
22.06 Von der Protuberanzenbeobachtung am 13.06. hier ein weiteres Ergebnis.
21.06. Im Juni konnten wieder mehrere schöne Protuberanzen aufgenommen werden.

Protuberanz am 13.06.2009 und 17.06.2009

Weiterhin habe ich eine Rubrik "Planeten" eingerichtet unter der verschiedene Objekte des Sonnensystems gezeigt werden.

Für die astronomisch gesellschaftlichen Teil wurde die Rubrik "Sternfreunde" erstellt. Hier können Bilder angesehen werden, welche ich bei Besuchen von Sternwarten bzw. Sternfreunden aufgenommen habe bzw. Sternfreunde zeigen, die hier in Langendorf waren. Die Rubrik ist noch nicht aktiv wird aber in nächster Zeit hochgeladen.

03.06. Sonnenflecken C_Gruppe am 02.06.2009.

Die erste Gruppe seit mindestens einem Jahr, welche einen Ansatz an Penumbra zeigt.

28.05. Eine schöne Protuberanz konnte am 27.05. aufgenommen werden. Leider waren die atm.Bedingungen wieder recht wechselhaft. Besonders der starke Wind und der noch fehlende Windschutz in der Sternwarte, ließen die Aufnahmen zum Geduldsspiel werden. Trotzdem konnte das Objekt doch recht attraktiv aufgenommen werden. Beide Stackprogramme, R5 und AS, haben mit solchen Bedingungen echte Probleme. Hier geht es nur über eine Handauswahl, um gute Ergebnisse zu bekommen. Für das vorliegende Protuberanzenbild wurden in AS 72 Frames handselektiert und alle gestackt. Leichte Stackartefakte wurden dann in PS entfernt.
27.05. Protuberanzenserie vom 25.05.2009
26.05 Protuberanz vom 25.05.2009. Leider waren die Bedingungen auch an diesem Morgen nicht viel besser. Starke Verzerrungen störten das ansonsten doch ruhige Bild bei rund 7m Brennweite. Das Bild wurde mit Registax5 im Einzelmodes bearbeitet und in PS wieder zusammengesetzt. Interessant ist die kleine helle Wolke rechts von der hellen dominierenden Säule kurz über der Chromosphäre. Diese Wasserstoffwolke stieg innerhalb weniger Minuten auf und verblasste dann rasch.
24.05 Protuberanz vom 24.05.2009
20.05 Arzachel vom 03.04.2009
19.05. Tycho vom 05.04.2009
18.05. Wallebene Clavius vom 04.04.2009
17.05. Aristoteles und Eudoxus vom 20.04.2009 Originalgröße
15.05. Aristarchus - Schrötertal Mosaik vom 06.04.2009 , Cauchy - Dome vom 01.04.2009
09.05. Aristarchus 06.04.2009
01.05. Rupes Recta 03.04.2009
28.04. Rima Hadley 03.04.2009
27.04. Alpental vom 04.04.2009
23.04. Rima Hyginus vom 02.04.2009
20.04. Eudoxus mit 8,5m Brennweite vom 05.04.2009
19.04. Plato - Montes Teneriffe - Montes Recti Mosaik vom 05.04.2009
18.04. Von Hesiodus bis Ramsden. Mosaik vom 05.04.2009
17.04. So langsam arbeite ich die Mondbilder von Anfang auf. Die Qualität des Seeings und der atm. Durchsicht war wiedermal nur Durchschnitt, sodass nur mit dem Longpassfilter von Astronomik einigermaßen brauchbare Ergebnisse erzielt wurden. April Capuanus vom 05.04.2009
16.04. Im April 2009 wurde wieder angefangen Halpha-Sonnenaufnahmen mit 225/200 Unigraph anzufertigen. Zu sehen sind diese in der Rubrik Digitalaufnahmen 2009.
01.04. Sacrobosco vom 01.04.2009; Piccolomini -Rupes Altai
30.03. Conon vom 04.03.2009
29.03. Fracastorius vom 01.03.2009, Dome im Fracastorius
28.03. Mosaik Pyrenaeus bis Santbech vom 01.03.2009
26.03. Kies Pi vom 26.07.2008
25.03. Dome im Krater Capuanus vom 26.07.2008
19.03. Kopernikus - Albedo und Prom. Heraclides vom 07.03.2009
16.03 Dom Gruithuisen Gamma vom 07.03.2009 mit LunarOrbiter Vergleichsbild.
14.03. Claviusmosaik bei unterschiedlichen Seeingverhältnissen.
12.03. Heute sind die ersten systematisch gesuchten Monddome - Kies Pi und Dome am Michilius hochgeladen wurden. Die gezielte und geplante Mondbeobachtung vom 07.03.2009 wird langfristig mehr Befriedigung bringen als nur immer durch Glück und aus dem Bauch heraus fotografierte Mondobjekte. Zum Einsatz kamen auch die neuen Longpassfilter von Astronomik mit 742 und 803nm Wellenlänge. Am besten konnte der erstere verwendet werden, wobei die Belichtungszeiten aber deutlich verlängert werden mussten. Sie liegen jetzt bei etwa 7m Brennweite so um die 1/10 bis 1/23sek. Der Gewinn an Bildruhe durch die längere Wellenlänge überwiegt den Nachteil der längeren Belichtungszeit. Besonders am 7.3. war die Luft so schlecht, dass über 100fach binokular kein scharfes Bild zu bekommen war. Trotzdem konnten doch rel. gute Ergebnisse erzielt werden z.B. Moretus. Damit eröffnet sich zukünftig eine konstantere Beobachtungsbasis für die Monddome, denn jetzt ist man nicht mehr so sehr auf gute Luft angewiesen. Klar, man hat einen etwa 15%igen Auflösungsverlust in Kauf zu nehmen. Den Monddomen macht dies aber bei 16Zoll Öffnung nicht viel aus. Demnächst wird das Archiv von 2008 auf Monddome untersucht und entsprechend in diese Rubrik eingestellt.
03.03. Gutenberg vom 01.03.2009

Janssen vom 03.03.2009

02.03. Rimae Gutenberg - Capella vom 01.03.2009
25.02. Gruemberger von 07.12.2008 neu bearbeitet.
22.02. Mairan und Gruithuisen.
13.02. Aristarchusplateau vom 27.07.2008
11.02. Plato im Abendlicht. Ein Mosaik aus zwei Bildern mit der DMK 21 vom Juli 2008.

Gassendi vom 26.08.2008

24.01. Am 14.01. verschlechterte sich mit zunehmender Beobachtungsdauer das Seeing rapide. Hier ein Beispiel vom Fracastorius was bei solchen Bedingungen noch möglich ist (man sollte ja nicht nur Spitzenergebnisse zeigen). Um überhaupt etwas Schärfe in das Bild zu bekommen, musste das sowieso schon etwas kleinere Originalbild (7,5m) auf 85% skaliert und mit starken Schärfungstools (Dekonvolution, Wavelet, USM) gearbeitet werden. Trotz mieser Bedingungen zeigen sich schon die kleinen Krater und die Rille im inneren das Kraters mit rel. guter Auflösung. Mitte der 80iger Jahre wurde noch von einer sehr glatten, ohne nennenswert sichtbare Krater bestehende innere dunkle Fläche gesprochen. Die digitale Revolution hat mit dieser Sichtweise aber gründlich aufgeräumt!
23.01. Boussingault A,B-Mutus-Nearch Mosaik vom 14.01.2009

Heute habe ich weiterhin das Mosaik der Mosaike der Mosaike "von Neander bis Mutus" fertig gemacht. Es beinhaltet die letzten drei Mosaike vom 14.01.2009. Es ist eine beeindruckende Landschaft die durch die Weite des Bildes noch eindrücklich verstärkt wird. Das Supermosaik wurde nicht komprimiert, so dass leider eine Datenmenge von rund 2,3MB besteht.

21.01. Pitiscus-Vlacq-Rosenberger vom 14.01.2009 .
18.01. Heute wurden zwei neue Mondkategorien eingerichtet, Mondmosaike und Monddome. Diese werden in der nächsten Zeit mit Bildern gefüllt werden. Redundanzen sind nicht zu vermeiden, deshalb werden Objekte in den Mosaiken auch als Einzelmotiv in der Kraterkategorie erscheinen. Gezielt wird ab der nächsten Mondsitzung nach Monddomen gesucht, so dass auch hier diese Kategorie mit Bildern oder Auswertungen gefüllt wird.
16.01. Von Janssen bis Neander. mid-res Mosaik vom 14.01.2008

Aufgrund der vielfältigen Strukturen auf Mosaiken werden ich speziell für Mondmosaike eine neue Seite auf der Hompage einrichten. Dort werden dann alle Mosaike gesammelt und können angesehen werden.

15:01. Rheita und Neander vom 14.01.2009. Das Bild wurde auf hoch gestellt, damit man von den Kratern einen aufrechten Eindruck hat. Die Bedingungen für das Bild waren auch schwierig, jedoch nicht so herausfordend wie die Aufnahmen vom 8.1.2009 . An den partiellen Unschärfen erkennt man die doch recht schwierigen Bedingungen. Oder sind diese partiellen Unschärfen vielleicht doch auf die EBV (Stackprogrammroutinen) zurückzuführen, weil das Bild z.T. eine gute Auflösung hat?

Vallis Rheita vom 14.01.2009.

14.01

Eines der ersten Ergebnisse mit der neuen und größeren DMK. Vallis Schröteri vom 08.01.2008. Aufgrund von Seeineinflüssen musste das Bild auf 85% skaliert werden.

Insgesamt war die monatliche Beobachtungsperiode des Mondes durch eine sehr kalte Ostströmung (bis -19°C) gekennzeichnet. Leider schlägt diese Strömung sich auch im schlechten Seeing nieder, sodass viele Avis - und damit viele nächtliche Stunden - umsonst beobachtet worden ist. Auf den Festplatten warten rund 100GB Daten auf die Überprüfung hinsichtlich Auswertbarkeit. Dies kann sich über einen längeren Zeitraum hinziehen, da die größeren Bilder der DMK31 auch größere Datenmengen verursachen. Somit wird der Auswert-PC bis an seine Grenzen belastet und braucht mindestens 1,5Stunden, um ein Bild in AviStack zu berechnen.

03.01

Cichus / Wurzelbauer vom 8.12.2008
02.01. Bürg in Originalgröße Campanus und Mercator KopernikusC vom 08.12.2008;

Mädler vom 15.12.2008.

01.01.

2009

Hiermit bedanke ich mich für das große Interesse an meiner Sonnenseite im Jahr 2008, verbunden mit der Hoffnung weitere zahlreiche Besucher begrüßen zu dürfen.

Resümierend kann ich das vergangene Jahr wieder als erfolgreich verbuchen. Der Einsatz des neuen 16Zoll Newtonspiegels brachte in der Mondbeobachtung den entscheidenden Durchbruch mit hervorragenden Bildergebnissen, welche sich allerdings weiter noch steigern lassen. Die Arbeitsergebnisse sollen in Zukunft etwas mehr Systematik haben. So wird gezielt nach Domen gesucht, evtl. Mondberghöhen ausgemessen oder Librationserscheinungen dokumentiert. In der Sonnenbeobachtung soll das neue Jahr wieder mehr Ergebnisse liefern. Neue Instrumentenideen habe ich da im Hinterkopf, um unseren Zentralgestirn noch etwas mehr auf den Pelz zu rücken.

31.12.

2008

Schomberger-Vergleichsansichten bei unterschiedlicher Libration
30.12.

2008

Blancanus Schomberger vom 20081207