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News 2012

24.02.2013 Beobachtungsergänzung für den 25.März.2012 .      Bild #3
27.01.2013 Bildergänzungen zur Beobachtung am

 03.August.2012

22.10.Oktober 2011  ( Bogenprotuberanz)

30.12. Weitere Bilder wurden ergänzt. - 09.07.2012
In der Jahresrubrik sind Beobachtungen im CaK Licht kenntlich gemacht worden  1 , welche neben den normalen Halpha Aufnahmen entstanden sind.
22.12 Heute wurde das Jahr 2012 komplett hochgeladen. Bis zum 21. Oktober haben sich die Halpha Beobachtungen noch gelohnt. Danach wurden die Bilder, bedingt durch den niedrigen Sonnenstand und schlechtem Seeing, immer ungünstiger.
Für nächstes Jahr sollen einige mechanisch-instrumentelle Optimierungen umgesetzt werden. Dies betrifft sowohl den Halpha als auch den CaK Strahlengang.

18.12 August und  September wurden weiter aktualisiert.  
20.08.
03.09.
28.09.
29.09.
30.09.
15.12 Aktualisierungt.

01.September
10.September
16.September
18.September
19.September

11.11. Nachdem die Beobachtungsperiode vorbei ist, konnte ich das Material vom Juli und August hochladen. Es fehlen noch die größtenteils unveröffentlichten Ergebnisse vom September und Oktober. Diese sollen im November/Dezember bearbeitet und aktualisiert werden.

Das Seeing war auch in der 2012er Periode nur in Ausnahmefällen wirklich sehr gut (3 Tage). Ansonsten nur Durchschnitt bzw. sehr schlecht. Die Transparenz entsprach größtenteils der Tendenz des Seeings - häufig sehr schlecht ! Dies konnte man durch helle Koronen um die Sonne sehen.

Fast man diese Periode zusammen, so kann durchaus wieder eine positive Gesamtbilanz gezogen werden.
Die Etalone sind weiter aufeinander abgestimmt worden, so dass auch bessere offband Beobachtungen möglich waren. Weiterhin wurde zum erstenmal mit dem doppelgestackten CaK Filter von Lunt gearbeitet. Eine hochinteressante Beobachtungsnische, denn im CaK Licht ist die Aktivität näher an der Photosphäre dran als in Halpha. Nach 10 Sekunden sieht man schon deutliche Veränderungen, vor allem in den Ellermannbomben. Was bisher noch nicht realisiert werden konnte ist eine Animation im CaK-Licht. Dies soll nächstes Jahr folgen.


    
18.06. Die Ergebnisse vom Mai und Anfang Juni wurden aktualisiert.
Es sind ein paar schöne und interessante Beobachtungen zu stande gekommen. Insbesondere möchte ich auf folgende Ergebnisse hinweisen:


16.06. - 5 Minutenanimation

-28.05

-24.05

-23.05 gutes Seeing


-09.05. CaK-Animation




Eine 5 Minutenanimation vom 16.6., s/w und invers,  zeigt sehr schön die vielfältigen Bewegungen des Wasserstoffs um einen Sonnenfleck - Motto: "Alles strömt".
Interessant dabei finde ich den wolkigen Eindruck der dunklen Umbra des Flecks. Man kommt an dem Vergleich mit einem rauchenden Schornstein nicht vorbei - dunkle dichte Wolken werden im Zentrum nach "oben" geblasen und verblassen dann an den Rändern. Die Animation habe ich gedoppelt - anfänglich mit einer HR Version und starken Kontrasten bis in die Umbra hinein und anschließend  Normalkontrast bearbeitete Aufnahmen.

Natürlich lohnt sich auch ein Blick auf die anderen Tage, um evtl. seine eigenen Beobachtungen zu vergleichen.

Instrumentell wurden auch wieder einige kleine Umbauten getestet. So kommt seit Juni  eine 4 fach Telezentrik von Baader zum Einsatz. Der Vergleich mit einer anderen Telezentrik (Hersteller unbekannt)  ergibt jedoch kein anderes, besseres Bild.  Entscheident ist, dass das ÖV von 1:30 nicht vergrößert wird. Dies "bestraft" das optische System sofort mit Vergrößerung der Halbwertbreite und Inhomogenität des Gesichtsfeldes.
Endlich möchte ich mal die 100% Brennweite des Uni (8,5m) ausnutzen und Spikulenbeobachtungen durchführen. Bisher hat das Seeing allerdings dieses Vorhaben stets verhindert.
Vor allem  im Zusammenhang mit den CaK Ergebnissen wäre dieses Vorhaben hochinteressant  und noch nicht von anderen Amateuren bearbeitet.  Hier bieten sich ähnliche Zeitrafferaufnahmen wie die am 16.06. an, um die Bewegung zu verdeutlichen und zwar in beiden Spektralbereichen. Vor allem in CaK ist die ein schwieriges Unterfangen.
0605. Neue Aufnahmen  in CaK und Ha. 

23.4.

28.4.

30.4.

kurzfristig wird noch ergänzt:

01.05.

04.05.  (mit Vergleich CaK single douple stack)
27.04. CaK - Beobachtungen am

16. 04

17.04

 20.04.


 wurden aktualisiert.  Die Beobachtungen am 20.04. erbrachte die bisher beste Aufnahme im Kalziumlicht. Aber es wird noch besser gehen, denn die Seeingbedingungen und die Transparenz der Luft waren noch nicht maximal.
16.04. Mosaik der Gruppe 1459.  Man beachte die sehr schöne die Plastizität durch die Randlage.
15.04. In einer kurzen Sequenz konnten bei sehr wechselnden Bedingungen einige neu CaK Versuche im Doppelstackmodus gefahren werden. Die Aufhängung des Kalziumblockfilters wurde stabiler gebaut. Es fehlt noch die flexible Aufhängung des zweiten Kalziumfilters im Strahlengang. Diese Filtereinheit muss sich radial drehen und in alle Richtungen kippen lassen.  Momentan mach ich dieses noch sehr povosorisch. Für reproduzierbare Ergebnisse ist  eine bessere Aufhängung notwendig. 
Das neue Bild1 habe ich mit den Übersichtsbild vom Teneriffaer Chrotel (KIS) ergänzt, welches eine sehr enge Halbwertbreite von 0,3A für Cak 393nm hat. Zum Vergleich wurde das Bild als Crop auf 300% vergrößert und meine Farbinterpretation auf 50% reduziert. Ich denke die sichtbaren Strukturen des chromosphärischen Netzwerkes und der Plages sind gut zu identifizieren, obwohl das Chrotelbild auf Grund des enormen Kontrastes etwas ausgebrannt dargestellt ist und rund 2 Stunden später aufgenommen wurde.

Kombiniert habe ich weiterhin das Bild1 mit dem Halphabild von Cai Uso Wohler, welches fast zum gleichen Zeitpunkt aufgenommen worden ist. Sehr schön ist da die Übereinstimmung der größräumigen Magnetfeldstruktur zu erkennen, d.h. die Krümmung der Filamente in Halpha verlaufen ähnlich den Plagesgebieten des CaK Bildes!

Bild1  14.04.2012

Bild2
12.04. Hier der Vergleich zwischen Einfach- und Doppelstackverfahren vom 10.04.2012
11.04. Heute, am 10.04.2012, wurde der erste Doppelstackversuch mit dem CaK Modul von Lunt gefahren.
Die ersten Ergebnisse sind sehr vielversprechend aber zeigen auch wie anspruchsvoll, sowohl technisch als auch atmosphärisch diese Beobachtungsart der Chromosphäre ist.

Deutlich sind die Bilder kontrastreicher als im einfachen Verfahren. Leider werden die Bilder aber auch sehr dunkel, so dass länger belichtet oder der Gain der DMK31 hochgefahren (etwa 50%)  werden muss. Ich denke aber, dass man diese erschwerenden Randbedinungungen  noch in Kauf nehmen kann. Insbesondere am Rand macht sich der Gewinn der Selektivität deutlich bemerkbar durch die dichtete Darstellung der Chromosphäre mit ihren Kleingebilden und den Protuberanzen.

Die ersten Versuche wurden leider bei grottenschlechten Bedingungen unternommen. Normalweise würde ich da mit dieser Brennweite nicht mehr aufnehmen. Es war schon recht spät und die Sonne konnte nur in Wolkenlücken beobachtet werden. Dazu kam noch eine sehr unangenehme kalte Nordströmung, welche normalerweise keine sinnvollen Halphaaufnahmen zulässt. Die Voraussetzungen für gute CaK Aufnahmen sind jedoch noch wesentlich anspruchsvoller. Sicher werden die Bilder wesentlich besser, wenn man bei höheren Sonnenstand in den Sommermonaten aufnehmen kann.

Der Doppelstack macht sich also in einer engeren Halbwertbreite bemerkbar. Wie auch im Halphalicht kommt es bei diesen Halbwertbreiten von 2,4 bzw. auch drunter auf den exakten Einbau der Filterkomponenten an. Aus diesem Grund konnten die Filter bei den Versuchen  gegeneinander gedreht und verkippt werden, um kein Licht zu verschenken und den höchsten Kontrast zu erreichen.

Eine Temperaturempfindlichkeit konnte nur gefühlsmäßig beobachtet werden. Dies müssen noch spätere Versuche genauer verifizieren. 
09:04. Bild vom 20.04. zum Thema Makro-Spikule  - sehr schlechte Bedingungen!  

Bild vom 28.03. 2012    " Brückenfilament "   und Mosaik davon
06.04.2012 weitere Avis wurden vom 28.03.2012 ausgewertet.  

Uhrzeit der Aufnahme (UT):
   

08:15   |   08:16   |  08:36   |  08:36 Negativdarstellung   |  08:47  |   12:20  Serie von 4 Bildern

03.04.2012 Unter  schwierigen Transparenzverhältnissen konnten einige gute Avis in CaK am 03.04. aufgenommen werden. Da die Seeingverhältnisse starken Schwankungen unterlagen, habe ich die Avis mit fps 15 aufgenommen. Damit stieg die Chance, mehr gute Momente des Seeings zu erwischen. Trotzdem konnten immer noch recht wenige Frames (35 Stück) gestackt werden. Daher musste  in PS mit Rauschfilterunterdrückung gearbeitet werden.
02.04.2012 Seit Mitte März bin ich nun in der Lage, auch die Kalziumemissionen  zu beobachten.
Es wurde ein CaK -Filter von Lunt angeschafft. Dieser Filter ist, im Gegensatz zu den Halphafiltern, ein ganz normaler Metallinterferenzfilter mit 2,4A Halbwertbreite. Er besteht aus drei Komponenten - Wärmeschutzglas (blau), Kontrastglas (blau), und Blockfilter (gelblich) . In den nächsten Wochen werde ich mich intensiv mit den abbildenden Eingenschaften dieser Filterkombination auseinandersetzen. Viele Fragen sind in diesem Zusammenhang zu beantworten. Ziel soll sein, eine kleinere Halbwertbreite und damit stärkeren Kontrast zu bekommen.  Interessanterweise kommt meine Fraunhoferoptik mit dem blauen Strahlengang recht gut zurecht, obwohl diese in Halpha wesentlich besser korrigiert ist.

Es sind im März schon einige Aufnahmen gemacht worden. Diese sind hier zu sehen:

17.03  | 18.03  |  20.03  |  24.03.  | 25.03.  |  28.03.  |  01.04.


Die Beobachtungen im Kalziumlicht sind bezüglich des Seeing sehr anspruchsvoll. Dies liegt an der kurzen Wellenlänge des Lichtes, welches sich besonders durch Luftturbulenzen beeinflussen lässt. Selbst bei Mosaiken, welche aus zwei kurzhintereinander belichteten Avis bestehen, kann man die Qualitätsunterschiede erkennen.  
 09.03.2012 
Auf Grund des Seeings wurden die heutigen Originalbilder sehr stark verkleinert. Trotzdem lässt sich noch eine Menge Feindetail, auch in der neutralen Zone (Enterprise lässt grüßen) festhalten
07.03.2012
Mosaik  


06.03.2012
Zum ersten mal wurde heute mit dem Unigraphen Weißlicht beobachtet. Dazu wurde das Halphaequipment entfernt und der Baader Solarcontiniumfilter, 5P Neutralglas von Zeiss und der UV/IR Cutfilter eingesetzt. Die komplexe Gruppe AR1429 zeigte sich von ihrer besten Seite, das Seeing allerdings nicht. Es wurde die Originalbrennweite, ohne Reducer, verwendet. Zukünftig kann sicher noch etwas näher herangegangen werden.  Die Belichtungszeiten können durch die Verwendung der P-Neutralokulargläser von Zeiss sehr kurz gehalten werden.  Um die Aussagekraft der Weißlichtaufnahme weiter zu erhöhen, habe ich dieses Bild mit der Halphaaufnahme gleicher Brennweite überlagert. Damit lassen sich Halphastrukturen sehr gut mit dem photosphärischen Strukturen kombinieren. 


03.03.2012 Am 3. März konnte in diesem Jahr zum ersten mal wieder Sonne beobachtet werden. Dieses mal war ich besonders gespannt wie die Beobachtungsergebnisse werden, denn am Unigraphen wurden verschiedene Verbesserungen vorgenommen.
1. Das Objektiv wurde in seiner Korrektur durch Optimierung auf einer Prüfbank verbessert, so dass sich sein Strehlwert erhöhte.
2. Die Gesamte Justierung wurde durch 2 Laser und 1 Chesiere neu vorgenommen.
3. Die Aufhängungen der  DMK und der Etalone wurden von M6 Gewindestangen auf M10 Gewindestangen erhöht. Damit verbesserte sich die Stabilität.
4. Der  übliche zweilinsige Reducer von TS wurde durch einen vierlinsigen von Antares ersetzt.
5. Es ist gelungen auch im Weißlichtbereich den Unigraphen in Verbindung mit den Zeiss P -Neutralgläsern, den Baader Solarcontiniumfilter und dem UV/IR Cutfilter  einzusetzen. Eine gute Kontrastwiedergabe konnte gleich bei den ersten Bildern erreicht werden, obwohl das Seeing und die Transparenz schlecht war.

Anbei das Beobachtungsergenis von heute  03.03.2012.

Ausblick: Gegenwärtig wird über eine weitere Erweiterung, in Hinblick auf die Kalziumbeobachtung nachgedacht. Da sind noch einige Hürden zu überwinden.
Parallel dazu läuft die Planung für eine Aufrüstung bezüglich des Objektivdurchmessers. Angestrebt werden 14 bzw. 16 Zoll. Dies wird dann sicher erst im nächsten Jahr realisiert werden können.